Dieses Jahr fand das NN-Treffen in Nordspanien in Amalurra, Bilbao statt. Es nahmen zwölf Nationale Netzwerke teil sowie das GEN-Europe Office und der GEN-Europe Vorstand.

Als erstes wurden die einzelnen Netzwerke anhand von spezifischen Fragen vorgestellt und Fragen der TeilnehmerInnen beantwortet.

Ave von Estonia präsentierte den aktuellen Stand der Vorbereitungen betreffend GEN-Conference ‘Wisdom of conscious communities’ sowie des 100 Jahre Jubiläums. Sie betonte, dass es wichtig sei, möglichst früh zu buchen, da zu diesem Zeitpunkt viele Leute für die 100 Jahr Feier nach Estonia reisen werden. Zudem gebe es für die Conference einen Frühbucherrabatt.

Vom 5.-7. Juli findet ein Seminar von Albert Bates und Bernd Neugebauer in Permakultur statt. Vom 8.-9. Juli findet die Generalversammlung statt und vom 11.-14. Juli die offizielle GEN-Conference. Am 10. Juli gibt es einen speziellen Tag zum 100 Jahre-Jubiläum der Unabhängigkeit von Estonia/Estland. Am 15. Und 16. Juli können Ökodörfer besucht werden und vom 16.-17. Juli gibt es ein Seminar mit dem Gründer von Lilleoru Ingvar Villido.

Thomas Meier von Schloss Tonndorf erwähnt eine Segeltour, welche auf Juli 2018 geplant ist in der Baltischen See mit Schlussdestination ‘GEN-Conference in Lilleoru’. Mit dieser Segeltour soll auf die Umweltfragen in Bezug auf das Meer aufmerksam gemacht werden.

GEN-Europe, mit jetzt rund 110 Mitgliedern, möchte sich mehr mit der Basis verbinden und auf Bedürfnisse der Mitglieder eingehen können, Projekte mitunterstützen und vorhandene Infos in mehrere Sprachen des europäischen Raums übersetzen. Positiv ist u.a., dass es mehr Unterstützung im Sekretariat gibt u.a. durch Francesca Whitlock, die neu dabei ist. GEN-Europe ist u.a. aktiv mit Horizon 2020, EVS und COP (UNFCCC).

GEN-Europe hat verschiedenste Arbeitsgruppen, bei denen z.T. auch noch weitere Mitwirkende gesucht werden, die entsprechendes Fachwissen mitbringen: Fundraising (zuständig Genny), Kommunikation (zust. Fran), IT (zust. Angel) und Eventmanagement (zust. Ricardo).

GEN-International gab ebenfalls einen kurzen Input und leitete einige Aufgaben an die NN-Gruppe weiter, für welche GEN-International die Kapazität nicht dafür hat. GEN-International ist daran den Begriff Eco-village mit dem Begriff Eco-community zu erweitern und für beides eine adäquate Definition zu finden. – Ausschlaggebend ist u.a., dass die Definition der UN für ein Dorf erst ab 80 Personen gilt.

Es wurden in der NN-Gruppe rund 35 Themen vorgestellt, die besprochen resp. bearbeitet werden wollten. Somit wurde versuch möglichst effizient verschiedene Aspekte zusammenzunehmen und so die wichtigsten Schwerpunkte bearbeitet.

In einem Punkt ging es um die SDG’s (Sustainable development goals) der Paris-Agreements von COP21. GEN arbeitet im internationalen Bereich intensiver mit diesen SDG’s. Ökodörfer und Gemeinschaften setzen bereits einige dieser Inhalte um. Dies kann für Gespräch und Kooperationen mit Politikern und Gemeinderäten sehr interessant sein. GEN könnte anbieten, die Politiker zu unterstützen in deren Aufgabe die SDG’s bis 2030 umzusetzen!

Weiter wurde in einer NN-Gruppe besprochen, wie das NN-Netzwerk den einzelnen nationalen Netzwerken von GEN-Europe noch mehr dienen könnte. Daraus resultierten Vorschläge wie ‘Guidelines’ für gesunde Netzwerke, Beratungen für bestehende und neu entstehende Netzwerke sowie eine Gruppe die sich dem Thema Fundings/Fundraising annimmt.

Ein weiterer Kreis beschäftigte sich mit dem Thema ‘Ecopreneurship’ Ökounternehmungen in Gemeinschaften und Ökodörfern. Camilla Nielsen-Englyst aus Dänemark hat diesbezüglich sehr viel Erfahrung und Knowhow!

Nebst all dem wurden unzählige Projekte (Eco-Gamer, Clips, Youth-Exchange etc.) und Aktivitäten vorgestellt. Soviel tolle Arbeit die umgesetzt wird für einen positiven Wandel auf unserer Erde!

GEN-Suisse, Brigitta Spälti, Vorstandspräsidentin, brigitta.spaelti@gen-suisse.ch